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Eines muss klar sein: Als Kylian Mbappé endlich seine Koffer packte für ...

ligue 1 psg dominance without mbappe 2026

⚡ Wichtigste Erkenntnisse

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📑 Inhaltsverzeichnis └ Der neue Angriff: Schnelligkeit und Fluidität └ Taktische Entwicklung und Kaderbalance └ Ligue 1 und darüber hinaus └ Kommentare
Marcus Rivera
Transfer-Korrespondent
📅 Letzte Aktualisierung: 2026-03-17
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Veröffentlicht 2026-03-16 · 📖 4 Min. Lesezeit

Doch hier sind wir, sechs Monate nach der Ära nach Mbappé, und PSG überlebt nicht nur; sie gedeihen auf eine andere Art. Luis Enrique, gesegnet sei sein verrücktes Genie, hat dieses Team grundlegend umgestaltet. Sie sind weniger vorhersehbar, kohärenter und, ehrlich gesagt, viel unterhaltsamer anzusehen.

Der neue Angriff: Schnelligkeit und Fluidität

Die große Frage war immer, woher die Tore kommen würden. Letzte Saison erzielte Mbappé 35 % der Ligatore von PSG. Das ist eine astronomische Zahl für einen einzelnen Spieler. Diese Saison ist die Torverteilung viel breiter. Gonçalo Ramos hat trotz eines langsamen Starts 10 Tore in 26 Ligaspielen erzielt und sah in der zweiten Hälfte der Saison oft viel schärfer aus. Randal Kolo Muani, ein weiterer Stürmer, der anfangs Schwierigkeiten hatte, seinen Rhythmus zu finden, hat 6 Tore und 4 Assists beigesteuert.

Die wahre Offenbarung war jedoch die Partnerschaft, oder genauer gesagt, das Zusammenspiel zwischen Ousmane Dembélé und Bradley Barcola. Dembélé, oft wegen seines Abschlusses kritisiert, wurde als PSGs Hauptkreativer wiedergeboren. Er führt das Team mit 8 Assists in der Ligue 1 an und hat 6 Tore in allen Wettbewerben erzielt. Seine Dribbling-Erfolgsquote gehört immer noch zu den besten in Europa, mit durchschnittlich 3,2 erfolgreichen Dribblings pro 90 Minuten. Er ist ein Chaos-Agent auf dem rechten Flügel, der die Verteidiger immer wieder zurückdrängt.

Barcola, auf der gegenüberliegenden Flanke, ist auf der Bildfläche explodiert. Er kam letzten Sommer für 45 Millionen Euro von Lyon und hat dieses Vertrauen mit 5 Toren und 5 Assists in 25 Ligaspielen zurückgezahlt. Was Barcola so effektiv macht, ist seine Direktheit und seine enorme Geschwindigkeit. Er scheut sich nicht, seinen Gegenspieler zu attackieren, und sein Zusammenspiel mit Dembélé und den Mittelfeldspielern war wirklich aufregend. Sie tauschen ständig die Positionen, ziehen Verteidiger aus der Position und schaffen riesige Räume. Es geht nicht um einen Superstar; es geht um eine Einheit, die zusammenarbeitet.

Vergleichen Sie dies mit der letzten Saison. Mit Mbappé, der oft weit links spielte, konnte der Angriff sehr eng werden und sich auf seine individuellen Ausbrüche verlassen. Jetzt ist die Breite konstant und die Bewegung flüssig. PSGs durchschnittlicher Ballbesitz ist leicht gestiegen, von 63,8 % in der letzten Saison auf 65,1 % in dieser Saison, was eine noch größere Kontrolle über die Spiele suggeriert. Ihre durchschnittlichen Schüsse pro Spiel sind ebenfalls gestiegen, von 15,6 auf 16,2, was eine aggressivere Angriffshaltung anzeigt, trotz des Verlusts ihrer primären Torgefahr.

Taktische Entwicklung und Kaderbalance

Luis Enrique hat ein System implementiert, das Kontrolle, Pressing und schnelle Übergänge priorisiert. Die 4-3-3-Formation ist die Basis, aber sie ist unglaublich flüssig. Vitinha, einst ein Ergänzungsspieler, ist im Mittelfeld unverzichtbar geworden, deckt Räume ab, gewinnt Bälle und verbindet das Spiel. Er hat in dieser Saison mehr Pässe ins letzte Drittel gespielt als im gesamten letzten Jahr. Warren Zaïre-Emery, das jugendliche Phänomen, trotzt weiterhin seinem Alter mit reifen Leistungen, die Energie und defensive Stärke hinzufügen.

Defensiv sprechen die Zahlen für sich. PSG hat in dieser Saison nur 27 Tore in 34 Ligue-1-Spielen kassiert, verglichen mit 40 Toren in 38 Spielen im letzten Jahr. Marquinhos und Lucas Beraldo haben eine solide Partnerschaft gebildet, und Gianluigi Donnarumma hat zwischen den Pfosten sicherer gewirkt. Das Team presst höher und kohärenter. Sie erobern den Ball schneller zurück, oft in gefährlichen Bereichen, was die Gegner sofort unter Druck setzt. Letzte Saison wirkte die defensive Formation oft wie ein nachträglicher Einfall, besonders wenn das Offensivtrio nicht zurückarbeitete. Dieses Jahr ist es eine kollektive Anstrengung.

Die Sache ist die: Während Mbappés unglaubliches individuelles Talent viele Risse überdeckte, machte seine Anwesenheit das Team auch etwas unausgewogen. Jeder Angriffszug, jeder Konter, musste oft über ihn laufen. Jetzt gibt es ein echtes Gefühl kollektiver Verantwortung. Spieler wie Lee Kang-in, der in seiner Debütsaison 3 Tore und 4 Assists beigesteuert hat, haben mehr Freiheit, sich auszudrücken. Das Team fühlt sich mehr wie, nun ja, ein *Team* an.

Ligue 1 und darüber hinaus

Das Titelrennen in der Ligue 1 war nie wirklich ein Rennen. PSG sicherte sich den Titel mit Leichtigkeit und beendete die Saison mit 9 Punkten Vorsprung vor Monaco mit 76 Punkten. Letzte Saison gewannen sie ihn mit einem einzigen Punkt Vorsprung vor Lens und kratzten mit 85 Punkten am Sieg. Obwohl die Gesamtpunktzahl geringer ist, fühlt sich die *Art* des Sieges überzeugender an. Sie dominierten die meisten ihrer nationalen Spiele und wirkten selten wirklich verwundbar.

Ganz ehrlich: PSG ist ohne Mbappé nicht schwächer. Sie sind anders. Sie sind ausgewogener, taktisch klüger und weniger auf individuelles Genie angewiesen. Sie haben eine unbestreitbare Superkraft gegen eine wirklich kohärente Einheit eingetauscht. Diese taktische Verschiebung ermöglichte es ihnen, das Halbfinale der Champions League zu erreichen, eine Phase,